Have a Ni's Break

20. Juli 2017

Have a Ni's Break

Pausen sind wichtig. Soviel steht definitiv fest. Das haben früher schon alle gewusst. Bei der Oma gab’s am Vormittag immer ein paar Apfelspalten und dazu ein Glas Buttermilch oder ganz klassich: ein Butterbrot mit Marmelade - die Pausen-Jausenzeit war gleichzeitig für uns Kinder unsere kurze Auszeit vom Lernen, Toben oder Spielen.

In großen Fabriken gabs (und gibt es teilweise noch immer) Pausenglocken. Der Gong signalisiert: Schuss mit Arbeit, Pause machen und das meist 30 Minuten lang. Während dieser Auszeit konnten sich die MitarbeiterInnen stärken. Meist in großen Kantinen oder das klassischerweise von zu Hause mitgebrachte Jausenbrot. Dann gabs vielleicht noch Kaffee und die ein oder anderen Zigarette. Manche haben das Essen komplett ausgelassen und nur geraucht. Aber immerhin, sie haben alle bewusst pausiert und konnten somit, wieder gestärkt in den Rest des Arbeitstages gehen.

Heute sind Pausenzeiten in großen Betrieben natürlich noch immer fix geregelt, sie sind sowieso gesetzlich verankert. Es gibt jedoch unterschiedliche Modelle, wie Pausen gemacht werden sollen/ dürfen. Pausenzeiten in Produktionsbetrieben flexibel zu gestalten ist wahrscheinlich viel schwerer möglich als zum Beispiel in Agenturen. Die Angebote werden aber immer mehr den Bedürfnissen der dort arbeitenden Menschen angepasst. In manchen Firmen setzten sich komplett flexible Systeme durch, die sich total an der Zufriedenheit und Erholung der MitarbeiterInnen orientieren und clever durchdacht sind, um  Effizienz, Kreativität und Arbeitswillen zu steigern.

Man weiss, dass Pausen die Produktivität erhöhen und Burnout und anderen Erschöpfungszuständen entgegenwirken. Und besser als eine lange Pause, sind mehrere kurze Pausen über den Tag verteilt. So kommt man gut durch den Tag und ist auch abends noch fit für den wohlverdienten Feierabend.

 

Doch wie soll man denn nun ein Pause gestalten, damit man sich wirklich erholt und gestärkt fühlt?

 

Zum einen ist es wichtig, die Arbeit tatsächlich zu unterbrechen. Meiner Meinung nach funktioniert das nur, wenn man den Arbeitsplatz verlässt. Neben dem Computerbildschirm  einen Salat  futtern, während man doch noch schnell diese eine Email beantwortet, bring da nichts. Besser ist es, aufzustehen, sich ein wenig zu bewegen, um sich dann einen möglichst gemütlichen Ort zu suchen, wo man gut essen, trinken und eventuell mit Kollegen plaudern kann. 

Das Mittagsessen sollte nicht unbedingt eine große fettige Portion sein, sondern etwas leicht verdauliches und nährstoffreiches. Schließlich hat man meist nicht die Möglichkeit, nach einer riesigen Portion Pizza oder Schweinsbraten, ein Verdauungsschläfchen zu halten. Unser Magen beginnt sofort, wenn wir anfangen zu essen, mit der Vorbereitung zum Verdauen bzw. beginnt die Verdauung eigentlich schon im Mund, mit dem Kauen, also dem ersten Zerkleinern der Mahlzeit. Jedoch ist er, wenn wir nach 15 Minuten fertig sind mit essen, noch lange nicht fertig. Er braucht, je nach Mahlzeit einige Stunden, bis er wieder „leer“ ist. Währenddessen läuft unser Körper auf Hochtouren, schüttet Verdauungsenzyme aus, spaltet auf, transportiert ab,...  Die gegessene Nahrung wird in kleinste Teile zerlegt und dorthin gebracht, wo sie gebraucht wird. Dabei verbraucht der Körper viel Energie, erzeugt aber aus der Nahrung auch viel. Und je mehr wir ihn unterstützen können, indem wir nicht so schwer essen und zum Beispiel gut kauen, desto besser laufen all diese Vorgänge ab. Die Energie die wir so sparen, können wir dafür nutzen viel effizienter zu arbeiten, was uns automatischen schneller mit arbeiten fertig sein lässt. Das gilt nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch in der Freizeit!

Auch zwischendurch sollte man immer wieder auftanken. Viel Trinken! Aber bitte nur ungesüßt, keine Limo oder süsse Tees und mit Zucker zugepampte Kaffees! Stellt euch unbedingt immer eine volle Wasserflasche an den Arbeitsplatz. Auf's Trinken vergessen leider die meisten Leute. Und wer zu wenig trinkt fühlt sich auch schlapp und müde. Achtet darauf, immer ein paar Snacks mit dabei zu haben und legt bewusst mal eine kleine Erholnugspause ein. Ein bisschen Obst oder Gemüse, einen Smoothie, dazu Nüsse, Datteln, Feigen, Kürbiskerne,… oder eben sehr praktisch: einen Riegel. Da sind die ganzen guten Zutaten schon zusammengemischt. Man muss ihn nur noch aufmachen und reinbeissen :)


 

Hier ein paar Facts, warum Nüsse und Datteln perfekte Energiebringer sind:
Datteln sind reich an gseunden Kohlenhydraten. Sie liefern schnell Energie, weil sie von Natur aus Zucker enthalten. Jedoch liefern sie dazu noch gute Ballaststoffe, die unerläßlich für unsere Verdauung sind und weisen einen hohen Rohfasergehalt auf. Ausserdem sind sie voller weiterer wichtiger Nährstoffe, wie: Kalium, Kalzium, Phosphor, Kupfer, Eisen und Zink. Und sie sind reich an den B Vitaminen. Da Datteln, so gut wie kein Fett enthalten, bring ich nun noch Nüsse ins Spiel: sie liefern uns gute Fette, die nebenbei noch unsrer Zellwände schützen, und somit Energie, sind reich an Proteinen und Ballaststoffen. Ausserdem sind sie eine gute Vitamin E Quelle, wirken also antioxidativ. Und sie steigern unsere Konzentrationsfähigkeit - dadurch werden sie zum perfekten Snack am Arbeitsplatz.


Damit kommt man also hervorragend durch den Tag und kann dadurch auch den Blutzuckerspiegel stabil halten. Wenn der ins Schwanken gerät und ganz weit unten ist werden wir müde und antriebslos und bekommen wahrscheinlich Heißhunger. Oft auf Schokolade oder Zucker. Und wenn wir zu viel und schwer essen, steigt er zu stark an, sodass der Körper stundenlang daran arbeiten muss, ihn wieder zu regulieren, was er unter anderem durch die Ausschüttung von Insulin und anderen Hormonen macht. Dadurch belasten wir ihn genauso, was uns erst recht müde macht.

Man sieht, Pausengestaltung ist gar nicht so einfach, besonders, wenn man sehr viel zu tun hat und man das Gefühl hat, gar keine Zeit zum Essen zu haben. Manche haben ihren Körper daran gewöhnt, tagsüber so gut wie gar nichts zu essen, und erst abends zuzuschlagen. Das wirkt sich jedoch auch wieder negativ aus Schlaf und Erholung in der Nacht aus.

Es gilt jedenfalls: tagsüber, während der Arbeit, kurze Pausen machen und essen erhöht unsere Leistungsfähigkeit und motiviert uns.

Somit sollte man kein schlechtes Gewissen haben, wenn einen der Chef oder die Chefin beim Schnabulieren zwischendurch erwischt, schließlich arbeiten wir dann umso effizienter. Und eventuell hat der Chef eh auch Lust auf ein Kokos Cranberry oder Erdnuss Maca Kugerl mal so zwischendurch.

 

Gönnt euch eine Pause - jetzt :)

<3
Niki

 






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